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JPG-Bilder, die seit Jahrzehnten überall im Internet zu finden sind, sind nun im Rückgang. Neue Technologien wie AVIF und WEBP bieten höhere Qualität und Effizienz.
Warum verwenden Sie sie wahrscheinlich schon, und was bedeutet ihr Aufstieg für Alltagsnutzer und Profis?
JPG ist am Ende seiner Lebenszeit
Das JPEG image format (auch bekannt als JPG) ist seit seiner Entstehung eine der verbreitetsten Methoden, digitale Fotos zu speichern und zu teilen. Entwickelt von der Joint Photographic Experts Group, wurde dieses Format durch seine Fähigkeit bekannt, Bilddaten deutlich zu komprimieren, wodurch die Dateigröße minimiert und gleichzeitig eine relativ hohe Bildqualität erhalten werden kann.
Obwohl es über 30 Jahre lang gut funktioniert hat, gibt es Stand 2024 immer noch keinen Nachfolger, der JPEG vollständig ersetzt hat. Neue Technologien bringen jedoch Vorteile, die dieses traditionelle Format nicht mehr bieten kann.
WEBP als die Hauptalternative
Auf Websites wird JPEG bereits häufig durch das WEBP format ersetzt, das um 2010 entwickelt wurde. Dieses von Google entwickelte Format unterstützt sowohl lossy- als auch lossless-Kompression. Zu seinen wichtigsten Merkmalen gehören:
- Deutlich kleinere Dateigrößen bei gleichzeitig hoher Bildqualität
- Unterstützung für Transparenz (der sogenannte alpha channel)
- Möglichkeiten für Animationen
Dank dieser Eigenschaften ist WEBP ideal für Internetbilder, bei denen die Ladegeschwindigkeit entscheidend ist.
Google setzt ebenfalls auf AVIF
Weitere starke Konkurrenten sind JPEG XL und AVIF. JPEG XL könnte der natürliche Nachfolger des klassischen JPEG sein, da es deutlich bessere Kompression ohne sichtbaren Qualitätsverlust bietet. Ein Vorteil ist auch die backward compatibility, die den Übergang erleichtert.
Das AVIF-Format, ebenfalls von Google entwickelt, verwendet moderne Kompressionstechnik, die im Vergleich zu JPEG bis zu 50–75% Speicherplatz einsparen kann. Dank der Unterstützung durch Google Chrome und andere Browser hat dieses Format das Potenzial, zum Standard zu werden. Im Gegensatz dazu steht JPEG XL vor Herausforderungen—zum Beispiel hat Chrome seinen Support bereits 2023 eingestellt.
Die Entwicklung von Bildformaten geht weiter, und obwohl JPEG weiterhin relevant ist, schwächt sich seine Stellung. Moderne Formate bieten bessere Effizienz und Flexibilität und sind damit die Zukunft nicht nur für Websites, sondern auch für andere Bereiche digitaler Inhalte.